Anbeginn: als ob
Wir tun so
einfühlsam, gleichgültig, trotzig
streicheln sternlose Gesänge an Glasdächern entlang
das Feld mit dunkelblauem Leinen bespannt
dazwischen unangetastetes Porzellan.
Schleif Mich hinter Dir her in der Zeit.
Meine Kleidung hinterlässt
Rücken auf Marmor
nur fort von unter dem Bett
hinterbleiben Träume, Rufe
als Du strauchelst, krampft die Welt
steht stundenlos still.
Wattiert, Du bettest Mich auf Deiner Fensterbank,
in weichen Kakteen, Federn auf dicker Lederhaut,
Terrakotta-Soldaten.
Steinwellen schlagen aus, zentrisch.
Dein Gesicht wurde vor langer Zeit perfekt in Meine Hände gepasst, damals
Du branntest.
Jahrhunderte seit Wir kippten
nachdem Wir begonnen hatten, schwere Kreise in Lehm zu laufen, Meine Räder drehen langsam durch
Tonscherben, stumpfsinnig am Horizont
schmiegt sich Nacht tröstlich an Unsere Fast-Nacht, würgt die Sonne herunter,
Ich glühe.
Wer immer diese Sternschnuppen fischt,
sie halten ihre Wünsche ewig schuldig.